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Parcoursbesuch Hasli-Aktiv

Details

Mahlzeit Gemeinde!
Da ich mich derzeit urlaubsmäßig in der Nähe von Interlaken/Schweiz herumtreibe und es hier in der Nähe tatsächlich einen 3D-Parcours gibt (scheinbar leider wirklich nur diesen einen), habe ich diesem heute Vormittag einen Besuch abgestattet. Da das ganze von vorne herein geplant war, hatte ich natürlich meine Ausrüstung mitgenommen. Der Parcour liegt zwischen Brienz und Meiringen, in der Nähe des Brienzer Sees.

Hier nun mein Bericht ...

Der Parcours gehört zu einem Tipidorf, in welchem man sich für Übernachtungen einmieten kann. Genauere Informationen dazu und was dort sonst noch geboten wird, findet man auf www.hasli-aktiv.ch

(Hinweis: Alle Bilder sollten sich durch anklicken in Originalgröße in einem neuen Fenster/Tab öffnen!)

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Der Parkplatz liegt ein ganzes Stück unterhalb an der Straße und der Fußweg bis zum Tipidorf und zum Parcours beträgt 5 Gehminuten - nur verrät einem vorher Niemand, das diese 5 Minuten zum größten Teil recht steil bergauf gehen. Das war dann schon einmal zur Einstimmung die erste Konditionssprobe - weitere sollten folgen.

Für den Parcours gibt es dort, falls niemand vor Ort sein sollte, eine Holzkasse, in welche man seinen Eintritt einwerfen kann. Für die Parcousbenutzung werden 20 CHF, derzeit ca. 17,52 € verlangt. Hat ja niemand behauptet das die Schweiz günstig wäre ... Wink

Ebenfalls dort erhältlich ist der "Streckenplan" auf dessen Rückseite sich der Schießzettel befindet:
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Nachdem also alle Klarheiten beseitig waren und ich meine Ausrüstung gecheckt hatte, ging es gegen 11:00 Uhr los.

Ein paar Ziele musste ich suchen, da die Strecke nur durch kleine rote Pfeile an Bäumen oder auf Steinen gekennzeichnet ist. Grundsätzlich erinnert das ganze aber eher an einen Trampelpfad, als an einen Weg. Nicht falsch verstehen, das ganze hat durchaus etwas für sich! Es geht quasi querfeldein und man muss die Augen nach der nächsten Abschußposition und dem nächsten Ziel schon offenhalten. Ansonsten ist der Parcours eher moderat gestellt. Die Entfernungen sind ok, ein paar Weitschüsse sind dazwischen. Was für mich viel mehr zur Herausforderung wurde, war die Streckenführung. Stellenweise wurde es wirklich steil und meine (nicht vorhandene Kondition) erforderte bei einigen Zielen Zwangspausen, um Puls und Atmung erst wieder soweit unter Kontrolle und in geordnete Bahnen zu lenken, das überhaupt an einen Schuß und vor allem Treffer zu denken war. Den Zielen sieht man den Gebrauch an, neu sind sie alle nicht. Aber in meinen Augen durchaus noch im grünen Bereich. Einzig das Murmeltier erinnert eher an Schweizer Käse als an ein 3D-Ziel, der Rest ist gebraucht aber ok.

Im folgenden ein paar Impressionen vom Parcours:

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Der Bär ist ja sowas von tot

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Ein Fuchs der steht im Walde ...

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Javelina zwischen Bäumen

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Ein Reh schubert sich am Baumstumpf

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Auf diesem Bild ist eine Eule versteckt. (Hinweis: Die ist gelb und ziemlich genau in der Mitte.)

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Und auf diesem ein Luchs. (Nein, der ist nicht gelb, aber auch in der Mitte.)

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Einer der weiteren Schüsse: Bergab auf einen Wolf zwischen Bäumen.

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Ein Reh am Hang entlang, etwas tiefer stehend.

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Der weiteste Schuß. Auf der anderen Seite des Einschnitts steht ein Weißwedelhirsch.
Meine einzige absolute Nullrunde des Parcours, die Pfeile steckten alle zwischen den Beinen im Boden.

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Ein Hirsch, der ein ganzes Stück weiter unten steht.

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Das kommt auf dem Foto nicht so gut rüber: Da unten steht ein "Caribou" und der Schuß geht fast senkrecht nach unten.

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Hier noch ein Suchspiel: Wo ist die Eule?
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Na gut, zoomen wir mal ran. Na, gefunden?
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Ich schon wie man sieht!
Auf dem voherigen Bild steht sie auf der linken Seite des Baumstamms, etwas höher als die Hälfte des Bildes. Durch die Zweige sieht man einen Teil des Kopfes.

Da ich weiß das ihr neugierig seid, will ich euch mein Ergebnis auch nicht vorenthalten. Frei nach dem Motto "Ich habe für 3 bezahlt", habe ich auf alle Ziele 3 Pfeile geschossen und mir auf dem Schießzettel nur die Trefferzonen notiert.
/ = Nix
B = Body (Körper)
K = Kill

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Gegen 13:00 Uhr war ich mit dem Parcours durch und komplett durchgeschwitzt. Es war mit 25°C relativ warm und noch dazu schwül. Dazu dann noch die ungewohnte "Kletterei" und man kann sich vorstellen wie ich am Ende ausgesehen habe. Das T-Shirt hätte man jedenfalls auswringen können.

Aber auch wenn es körperlich ziemlich anstrengend war, es hat Spaß gemacht. Dadurch das ich an einem Wochentag dort war, gab es auch kaum Betrieb, ich bin genau einem (einheimischen) Schützen begegnet. Nun ja, als Stammgast, hat er mich eher gnadenlos eingeholt und nach einem kurzen Gespräch dann abgehängt.

Mein Fazit:
Sollte man in der Gegend sein, durchaus eine Überlegung wert und das nicht nur weil es scheinbar kaum Alternativen gibt. Allerdings sollte man sich bewußt sein, das dieser Parcours mit gewissen körperlichen Anstrengungen verbunden ist.

Zum Abschluß noch ein paar Bilder die ich während es Parcoursgangs von der Umgebung gemacht habe (und nein, darauf sind keine Ziele versteckt):

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/vdf

P.S.: Es gab keine Pfeilverluste, nur eine krumme Spitze und eine halb gelöste Feder.


Kommentare   

 
Zebra
0 #1 Zebra 2011-08-05 21:08
Danke VDF, sehr schöne Beschreibung und tolle Bilder. Fast keinen Pfeilverlust ist ja schon mal 17.50 € wert. Es gibt Parcoure dort zahlt man weniger aber der Pfeilbruch treibt die Kosten in die Höhe.
Gruß Zebra
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