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Der Nockpunkt

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Der Nockpunkt

Der Nockpunkt ist ein Hilfsmittel damit ein Pfeil immer an der gleichen Position auf der Sehne aufgelegt werden kann. Wird ein Pfeil zu hoch oder zu tief „eingenockt“ so wird er beim Flug „reiten“, also nach oben und unten wippen. Das hat natürlich großen Einfluss auf den Pfeilflug und der Pfeilgruppierung. Gerade in den Anfängen kann es sinnvoll sein, zwei Nockpunkte auf die Sehne zu setzen- im Zwischenraum wird der Pfeil eingenockt, ein versehentliches verschieben des eingenocketen Pfeiles ist so nicht mehr möglich.


Meistens werden Messing-Nockpunkte verwendet. Diese lassen sich schnell an der Sehne anbringen und leicht verschieben. Einziger Nachteil bei Messingringen ist das hohe Eigengewicht, es nimmt etwas an Energie, weiterhin wird die Sehne an der Befestigungsposition geschwächt da der Ring festgeklemmt wird.
Nockpunkte können auch aus Garn oder Papier hegestellt werden. Diese sind leichter und nehmen sehr weniger Energie auf. Bei Weitschüssen ist es schon merklich ob ein Messingnock oder eine gewickelter Nockpunkt verwendet wird.
Den Nockpunkt setzt man nach dem einstellen der Standhöhe mit Hilfe eines Sehnencheckers auf die Sehne.

Ein Sehnenchecker ist ein T-förmiges Messwerkzeug mit dem sowohl die Standhöhe als auch die Nockpunktposition gemessen werden kann. Der Sehnenchecker wird auf die Sehne geklemmt und genau auf die Pfeilablage platziert. Jetzt kann an der Sehne die Position des Nockpunktes festgestellt werden. Der Nockpunkt wird erhöht angebracht, der Pfeil wird unterhalb eingenockt.Da wir den Bogen nicht in seiner geometrischen Mitte greifen und die Pfeilauflage auch etwas oberhalb der Mitte angebracht wird, muss der Nockpunkt natürlich entsprechend höher angebracht werden. Weiterhin greifen Wir auch nicht an einen Punkt der Sehne sondern über eine „Fläche“ mit drei Fingern (bei Mediterranem Griff)
Die Faustformel für das Maß ist   1/2 Nokhöhe + 1/2 Schaftstärke. 

Die genaue Nockpunktposition kann nur mit einem Rohschafttest ermittelt werden, weitere Informationen findet Ihr in dem „Artikel Rohschafttest“

Herstellen eines Papiernockpunktes.
Benötigtes Material:
Sekundenkleber
Papierstreifen 4mm x 90mm

Einen Tropfen Kleber an die markierte Stelle auf der Sehne geben und den Papierstreifen einmal herum drehen. Zwischen den Fingerspitzen unter leichtem Druck hin und her zwirbeln bis der Streifen festklebt. Nun den kompletten Streifen mit Sekundenkleber benetzen und stramm weiter wickeln. Dann wieder zusammendrücken und halten bis der Kleber durchgetrocknet ist.

Mit einem Edding kann der Nockpunkt noch farblich angepasst werden. Mit UHU-Hart kann der Nockpunkt wetterfest ummantelt werden.

Wer einen noch leichteren Nockpunkt bevorzugt kann einen Nockpunkt wickeln. Die Wicklung kann man mit handelsüblichen Haushaltsgarn durchführen und anschließend die Wicklung mit UHU-Hart sichern.

 

papiernock

checker

material

 

Kommentare   

 
ralf-josef
0 #3 ralf-josef 2010-06-19 06:28
Papiernockpunkt e sollten mit Fletchtite oder Saunders versiegelt werden, da Sekundenkleber nicht wasserfest ist und sich bei starkem Regen auflösen kann. Dem kann man entgegenwirken, wenn man den Nockpunkt mit Fetchtite oder Saunders versiegelt.
Für gewickelte Nockpunkte wird häufig Wicklungsgarn (Nylon) welches über einen Schmelzklebesti ft gezogen wird genommen. Einfach 4 Knoten wechselseitig auf die Sehne machen, wobei der letzte Knoten zwischen 2 Wicklungen gelegt und anschliessend mit einem Feuerzeug verschweißt wird.
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Guido
+1 #2 Guido 2010-06-09 20:32
Das System ,welches Du ansprichst ist von TopHat, Alunocken und Alunockpunkt. Die Nocken gibt es für Holz, Alu und Carbon. Für Holzschäfte sogar mit Parallelgewinde .
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zasheDieter Nagel
0 #1 zasheDieter Nagel 2010-06-09 08:41
Ich selbst schieße den Messing Nockpunkt. Die sache mit den Garn habe ich bei sehr vielen PB gesehen. Dort sieht es einfach besser aus wie der Messingring. Das mit den Papierstreifen kenne ich gar nicht und bezweifel ein wenig die Haltbarkeit. Aber es gibt was Neues in bezug auf Nockpunkt. Und zwar ist die Nocke aus Alu und so ausgespart das man den Pfeil dann direkt auf einen spezielle Nockpunkt auf der Sehne setzen kann. Also nicht mehr unterm Nockpunkt sondern die Nocke sitz genau auf dem Nockpunkt. Sinngemäß das gleiche wie die Kugelnocke im Bereich des Fitaschießens. Ob sich das durchsetzen wird sich zeigen. Aber viel genauer geht es z.Zt. nicht mehr.
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